Die ideale iPad-Größe: Größer ist nicht immer besser
Größer ist besser. Das denken die meisten Menschen, wenn sie ein neues iPad suchen. Logisch – mehr Displayfläche bedeutet komfortableres Arbeiten, Filme schauen und Zeichnen. Die 13-Zoll-Modelle scheinen dann die naheliegende Wahl zu sein. Aber hier liegt der Haken.
Das größte Display ist oft gerade nicht das, was Sie suchen. Ein 13-Zoll iPad wiegt fast ein Kilo, passt nicht in Ihre Tasche und ist unhandlich auf dem Sofa. Während das kompakte iPad mini mit 8,3 Zoll perfekt in eine Hand passt, aber wiederum zu klein für produktives Arbeiten ist.
Der Sweet Spot? Dieser liegt überraschenderweise irgendwo in der Mitte – zwischen 10,9 und 11 Zoll. Groß genug für ernsthafte Nutzung, klein genug, um es überallhin mitzunehmen. Zeit, alle Displaygrößen auf einen Blick zusammenzufassen.
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Die Evolution der iPad Displaygrößen
Apple hat seit 2010 eine beeindruckende Reihe von iPads herausgebracht. Von kompakten 7,9 Zoll bis hin zu imposanten 13 Zoll – jede Größe hat ihre eigenen Vorteile und Einsatzbereiche. Die folgende Übersicht hilft Ihnen, durch das komplette Angebot zu navigieren.
Die Kompaktklasse: 7,9 und 8,3 Zoll
Die iPad mini Serie begann 2012 mit dem klassischen 7,9-Zoll-Format. Dies blieb jahrelang der Standard für alle, denen Mobilität über alles ging. Die ersten fünf Generationen der Minis – vom Original aus 2012 bis zum mini 5 aus 2019 – teilten sich alle dieses kompakte Display.
Im Jahr 2021 machte Apple mit dem iPad mini 6 einen wichtigen Schritt. Das Display wuchs durch die Verkleinerung der Ränder auf 8,3 Zoll. Dieses Modell bietet zusammen mit dem mini 7 aus 2024 spürbar mehr Displayfläche, ohne dass das Gerät größer wird. Perfekt für alle, die unterwegs lesen, Notizen machen oder Serien schauen möchten.
Das beliebte Mittelsegment: 9,7 bis 10,5 Zoll
Die 9,7 Zoll waren jahrelang das Standardformat. Vom allerersten iPad aus 2010 bis zur sechsten Generation aus 2018 dominierte dieses Format den Markt. Modelle wie das iPad Air und Air 2 machten diese Displaygröße bei Studenten und Profis beliebt.
Der Wechsel zu 10,2 Zoll erfolgte mit der siebten Generation im Jahr 2019. Dies blieb drei Jahre lang der Standard für das Einstiegsmodell, bis hin zur neunten Generation aus 2021. Der Unterschied scheint gering, aber der zusätzliche Platz macht vor allem beim Multitasking den Unterschied.
Dazwischen gab es noch die 10,5-Zoll-Variante. Das iPad Pro 10,5 Zoll aus 2017 und das iPad Air 3 aus 2019 nutzten dieses Format. Eine kluge Wahl – etwas größer als der Standard, aber immer noch handlich.
Der moderne Standard: 10,9 und 11 Zoll
Mit dem iPad Air 4 im Jahr 2020 führte Apple das 10,9-Zoll-Display ein. Dieses Format findet man heute bei den neueren Air-Modellen und dem iPad der zehnten Generation. Durch das All-Screen-Design passt mehr Display in das Gehäuse der gleichen Größe.
Die 11 Zoll sind das Revier der iPad Pro Serie. Seit 2018 bietet dieses Format die perfekte Balance zwischen Arbeitsfläche und Mobilität. Von der ersten Generation bis zur neuesten mit M4-Chip – Profis schwören auf dieses Format. Vor kurzem hat Apple auch das iPad Air 11 Zoll in dieses Segment aufgenommen.
Die Arbeitstiere: 12,9 und 13 Zoll
Für alle, die maximale Arbeitsfläche suchen, gibt es die großen Modelle. Das 12,9 Zoll iPad Pro debütierte 2015 als Antwort auf die Nachfrage nach einem Tablet, das wirklich einen Laptop ersetzen kann. Dieses Format blieb über fünf Generationen hinweg konstant, bis hin zum Modell aus 2021 mit M1-Chip.
Im Jahr 2024 wuchs das Topmodell auf 13 Zoll. Sowohl das neueste iPad Pro als auch das iPad Air sind nun in dieser Größe erhältlich. Der Unterschied zu 12,9 Zoll scheint minimal, aber bei kreativer Arbeit zählt jeder Millimeter.
Welche Größe passt zu Ihnen?
Die Wahl hängt stark von Ihrer Nutzung ab. Für Unterhaltung und den gelegentlichen Gebrauch reicht ein mini oder ein Standard-iPad völlig aus. Studenten und Büroangestellte finden ihr Match oft im 10,9- oder 11-Zoll-Segment. Kreative und Profis, die ihr iPad als Hauptarbeitsgerät nutzen, profitieren vom zusätzlichen Platz der 12,9- oder 13-Zoll-Modelle.
Bedenken Sie auch praktische Aspekte. Ein 13-Zoll iPad wiegt fast ein Kilo – nicht ideal für langes Halten. Das mini hingegen passt in größere Jackentaschen. Der Unterschied in der Akkulaufzeit ist übrigens minimal; Apple optimiert jedes Modell für etwa zehn Stunden Nutzung.
Zukunftsperspektive
Der Trend ist klar: Displays werden größer, während die Gehäuse kompakter werden. Wo das ursprüngliche iPad noch dicke Ränder hatte, besitzen moderne Modelle ein Edge-to-Edge-Display. Dies erklärt, warum sich ein aktuelles 10,9-Zoll iPad nicht viel größer anfühlt als das alte 9,7-Zoll-Modell.
Vergessen Sie nicht, Ihre Investition mit einer passenden Hülle zu schützen. Besonders bei den größeren Modellen verhindert dies kostspielige Reparaturen. Mit der richtigen Größe und dem richtigen Schutz werden Sie jahrelang Freude an Ihrem iPad haben.
Die Wahl liegt bei Ihnen
Die ideale iPad-Größe gibt es nicht – sie hängt ganz davon ab, was Sie damit machen wollen. Das kompakte mini ist perfekt für unterwegs, während die 13-Zoll-Modelle unübertroffen für kreative Arbeit sind. Für die meisten Menschen bietet das Mittelsegment um die 11 Zoll die beste Balance.
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