Ihren iMac-Modell erkennen: einfacher als Sie denken
Ihr iMac steht vor Ihnen. Jeden Tag benutzen Sie ihn. Aber welches Modell ist es genau? Diese Frage stellt sich erst, wenn Sie neues Zubehör suchen oder ein Upgrade in Erwägung ziehen. Dann beginnt die Suche. Apple-Menü, Systeminformationen, Modellnummern – es fühlt sich an, als müssten Sie ein technisches Handbuch durchforsten.
Dabei ist das Identifizieren Ihres iMac-Modells verblüffend einfach, wenn Sie wissen, wo Sie suchen müssen. Vergessen Sie die ellenlangen Listen mit Spezifikationen und kryptischen Codes. In drei Schritten wissen Sie genau, was für eine Maschine Sie haben. Kein Aufwand mit dem Suchen von Seriennummern oder dem Betrachten der Unterseiten. Einfach drei Klicks von Ihrem Schreibtisch aus und Sie haben alle Informationen, die Sie benötigen.
Ob Sie nun den Speicherplatz erweitern möchten oder eine neue iPhone-Hülle für Ihr Setup suchen – zuerst kurz zu prüfen, welchen iMac Sie haben, erspart Ihnen später Kopfzerbrechen.
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Die schnellste Methode über das Apple-Menü
Ihr iMac verrät Ihnen alles, was Sie wissen müssen, ohne dass Sie unter Schreibtische kriechen oder Kartons vom Dachboden holen müssen. Das Apple-Menü liefert innerhalb von drei Klicks alle essenziellen Informationen. Klicken Sie auf den Apfel oben links, wählen Sie "Über diesen Mac" und da steht es: Ihr Modellname, das Jahr und sogar die spezifische Modellnummer.
Dieser Übersichtsbildschirm zeigt mehr als nur den Namen. Sie sehen direkt das Baujahr, zum Beispiel "iMac (24-inch, M1, 2021)" oder "iMac (Retina 5K, 27-inch, 2020)". Diese Information ist entscheidend, wenn Sie neuen RAM bestellen möchten oder prüfen, ob dieser externe Monitor kompatibel ist. Das System zeigt auch Ihre aktuelle macOS-Version, den Prozessortyp und die Menge an Arbeitsspeicher an.
Warum das Modelljahr wichtig ist
Jede iMac-Generation hat spezifische Eigenschaften. Ein 2019er-Modell hat andere Anschlüsse als eine 2021er-Version. Die neuen M1 und M2 Modelle arbeiten fundamental anders als ihre Intel-Vorgänger. Dieser Unterschied bestimmt, welche Software Sie ausführen können, welche Monitore Sie anschließen können und wie viele Bildschirme Sie gleichzeitig nutzen können.
Die 27-inch Modelle aus dem Jahr 2020 beispielsweise haben noch Intel-Prozessoren und bieten erweiterbare RAM-Steckplätze. Die neueren 24-inch Versionen mit Apple Silicon haben fest verbaute Speichermodule. Das sind Details, die Sie wissen müssen, bevor Sie ein Upgrade planen oder neue Peripheriegeräte anschaffen.
Die Seriennummer als Backup-Option
Manchmal spielt das Apple-Menü nicht mit. Vielleicht startet Ihr Mac nicht oder Sie nutzen vorübergehend ein anderes Betriebssystem. Dann kommt die Seriennummer ins Spiel. Diese eindeutige Nummer finden Sie an drei Stellen:
- Auf der Unterseite des Standfußes bei älteren Modellen
- Auf der Originalverpackung neben dem Barcode
- Im zuvor genannten Fenster "Über diesen Mac"
Mit dieser Seriennummer können Sie auf der Apple-Support-Website exakt herausfinden, welches Modell Sie haben. Geben Sie die Nummer in deren Suchleiste ein und Sie erhalten die vollständigen Spezifikationen, den Garantiestatus und kompatibles Zubehör angezeigt. Praktisch, wenn Sie zum Beispiel wissen möchten, bis zu welcher macOS-Version Ihr Gerät unterstützt wird.
Physische Erkennungsmerkmale
Ohne Ihren Mac einzuschalten, können Sie oft schon viel ableiten. Die Bildschirmgröße ist das offensichtlichste Merkmal. Apple produziert derzeit 24-inch Modelle, aber früher gab es 21,5-inch und 27-inch Varianten. Die Farbe des Gehäuses erzählt ebenfalls eine Geschichte. Die neuen M1 iMacs gibt es in sieben Farben, während ältere Modelle nur in Silber erhältlich waren.
Achten Sie auch auf die Dicke. Die M1 Modelle sind auffallend dünn, nur 11,5 Millimeter. Ältere Versionen haben ein dickeres Profil mit einer Wölbung auf der Rückseite. Die Anschlüsse unterscheiden sich ebenfalls je nach Generation. Thunderbolt 2, Thunderbolt 3, USB-A oder nur USB-C – jede Ära hat ihre eigene Kombination.
Systeminformationen für Fortgeschrittene
Für mehr technische Details öffnen Sie die Systeminformationen-App. Halten Sie die Option-Taste gedrückt, während Sie auf das Apple-Menü klicken. Nun erscheint "Systeminformationen" anstelle von "Über diesen Mac". Diese Applikation zeigt alles: von Ihrem exakten Prozessormodell bis hin zum Typ der Grafikkarte und den Seriennummern angeschlossener Geräte.
Im Hardware-Bereich finden Sie Details über Ihr Display, den Speicher und den Speicherplatz. Der Software-Bereich zeigt, welche Erweiterungen und Treiber installiert sind. Diese Detailtiefe ist besonders nützlich bei der Lösung von Kompatibilitätsproblemen oder wenn Sie spezifische Hardware-Anforderungen für professionelle Software verifizieren müssen.
Praktische Situationen, in denen Modellkenntnis hilft
Sie möchten einen zweiten Monitor anschließen, wissen aber nicht, welches Kabel Sie benötigen. Oder Sie erwägen ein Upgrade auf das neueste macOS, sind sich aber unsicher, ob Ihre Maschine das bewältigt. Vielleicht suchen Sie eine Hülle für den Transport oder möchten wissen, ob diese neue Webcam mit Ihrem Modell funktioniert. In all diesen Fällen ist die Modellidentifikation der erste Schritt.
Bei refurbished Geräten ist dieses Wissen besonders wertvoll. Ein 2019er-Modell kann von der Leistung her völlig ausreichen, vermisst aber möglicherweise bestimmte moderne Features. Eine 2020er-Version hat vielleicht bessere Spezifikationen, kostet aber auch mehr. Indem Sie exakt wissen, wie Ihr aktuelles Setup aussieht, treffen Sie bessere Entscheidungen bei einem eventuellen Austausch oder einer Erweiterung.
Tipps zur Dokumentation
Notieren Sie Ihre Modelldaten an einem sicheren Ort. Eine einfache Notiz in Ihrem Telefon oder ein Foto des Bildschirms "Über diesen Mac" erspart späteres Suchen. Bewahren Sie auch die Originalverpackung auf, falls Sie diese noch haben. Nicht nur wegen der Seriennummer, sondern auch für einen eventuellen Wiederverkauf. Eine vollständige Verpackung erhöht den Wert.
Erstellen Sie Screenshots von wichtigen Systeminformationen, bevor Sie große Updates installieren. So haben Sie immer eine Referenz, falls etwas schiefgeht. Speichern Sie diese Informationen in der Cloud, damit Sie auch darauf zugreifen können, wenn Ihr Mac Probleme hat.
Fazit: drei Klicks für alle Informationen
Ihren iMac-Modell zu identifizieren ist also keine Raketenwissenschaft. Über das Apple-Menü haben Sie innerhalb von drei Klicks alle Informationen, die Sie benötigen. Ob Sie nun den Arbeitsspeicher upgraden möchten, einen refurbished iMac in Erwägung ziehen oder einfach nur die richtigen Kabel suchen – mit der Modellnummer und dem Baujahr vermeiden Sie Fehlkäufe.
Notieren Sie diese Daten am besten direkt an einem praktischen Ort, dann müssen Sie nicht jedes Mal neu suchen. Denn ehrlich gesagt, Sie haben Besseres zu tun, als immer wieder herauszufinden, welcher iMac auf Ihrem Schreibtisch steht.