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Warum Android Handys in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Reaktionsvermögen noch immer hinter iPhones zurückbleiben

December 6 2016

Als ich vor vielen Jahren das erste Mal mit der ersten Version des iPhones in Berührung kam, ist mir sofort etwas ins Auge gestochen: das bemerkenswerte Reaktionsvermögen des Touchscreen User Interface. Jede kleine Berührung wurde ganz präzise registriert und das iPhone reagierte ohne jegliches Holpern.

Seit meinem ersten G1 war ich Android Nutzer. Aber selbst beim Ausprobieren eines Samsung Galaxy S3 mit Jelly Bean 4.1 (inkl. „Project Butter“ Technologie) bemerkte ich einen deutlichen Unterschied in der Reaktionszeit gegenüber meiner Erfahrung mit dem ersten iPhone. Die Hardware in diesen Android Phones ist sicher mehr als fähig – warum ist dieses Problem bei Android oder anderen Betriebssystemen noch nicht gelöst? Wird wirklich davon ausgegangen, dass Touchscreen User Interface für den durchschnittlichen Nutzer nicht wichtig ist?
 
Ich vermute, dass der Grund bei Google selbst liegt. Google hat massive Anstrengungen unternommen um Android zu promoten, aber es ist nicht ihr Core Business. Dadurch hat es wahrscheinlich nicht ihre höchste Priorität. Und Unternehmen wie Samsung und HTC, die abhängig vom Android Betriebssystem sind, haben nicht die Expertise, dieses umzuprogrammieren und dem User Interface die Priorität zu geben, die es bei iOS hat.
 
Ich suche wohl nach jemandem, der das bestätigt oder widerlegt, bzw. mehr darüber erzählen kann.
 
Zusätzlicher Kommentar:
Für diejenigen, die der Meinung sind dass Android Phones mit High-End Software keine Verzögerung haben... Ich möchte klarstellen, dass die neuesten Android Phones wirklich wenig Verzögerung haben. So wenig dass man behaupten könnte, dass da keine ist. Aber das niedrigere Reaktionsvermögen verglichen mit einem iPhone ist nicht zu bestreiten. Wer nicht überzeugt ist, dem gebe ich den Rat, die Smartphones nebeneinander zu legen und einen 1-zu-1 Vergleich durchzuführen.
 
Antwort:
Die Antwort darauf liegt in den Basics des Android Betriebssystems. Android läuft auf einem Linux-Kernel, der sehr effizient ist. Aber Android, so wie wir es kennen, läuft nicht direkt durch den Kernel. Es befindet sich noch eine Schicht zwischen dem Kernel und was wir auf dem Smartphone sehen, auch bekannt als Dalvik Virtual Machine. Kurzum, dort befindet sich eine Schicht, die als Simulator zwischen der Software und dem Prozessor fungiert – und daraus resultiert die kleine Verzögerung.
 
iOS dagegen läuft direkt durch den Kernel und Apple hat seine Software so optimiert, dass die Hardware maximal genutzt wird. Google hingegen hat Android als Open Source zur Verfügung gestellt. Das heißt also, dass jeder den Source Code nach Belieben modifizieren kann. Das ermöglicht Themes, Bloatware und Custom Skins ins Spiel – wie Touchwiz by Samsung und Sense by HTC. Diese sind stark modifiziert und erhöhen so die Last auf den Kernel.
 
Aber wenn man Stock Android in Betracht zieht, das von Nexus Devices verwendet wird, ist die Verzögerung vernachlässigbar, weil keine zusätzlichen Modifizierungen dabei sind. Google ist sehr engagiert bei der Verbesserung des Betriebssystems, aber es sind die OEM’s (Original Equipment Manufacturers), die es begreifen müssen!
 
Wenn man sich die Ursache für Verzögerung in den Apps ansieht, kann man dies dadurch erklären, dass es noch eine recht große Aufgabe ist, eine App zu entwickeln die durch alle Apparate unterstützt wird. Samsung hat beispielsweise schon 30-40 verschiedene Bildschirmgrößen, was das Optimieren von Apps erschwert.
 
Demgegenüber steht, dass iOS nur 15 verschiedene Apparate unterstützen muss, mit nur vier verschiedenen Bildschirmauflösungen. Apps können dadurch viel besser optimiert werden!
 
Trotz ihrer starken Prozessoren und doppeltem RAM werden also auch die neuesten und besten Android-Smartphones Schwierigkeiten haben, in Sachen User Interface mitzuhalten. Das gilt insbesondere für die günstigeren Modelle von Android. 


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